Resedabowle- ein Rezept von 1912


Reseda in voller Blüte


Die trocken gepflückten, von allem Blattwerk und Grün befreiten Reseda-Blüten spült man auf einem Durchschlag tüchtig ab und legt sie in eine Terrine.
 Man überstreut sie mit Zucker und gibt eine Flasche guten Rheinwein darauf. 2-3 Stunden läßt man die Terrine so fest zugedeckt stehen.

Dann füllt man den übrigen Wein auf und gibt auf jede Flasche ungefähr 250 Gramm zerlassenen Hutzucker. Man rührt gut um und stellt die Bowle auf Eis.

Kurz vor dem Gebrauch fügt man kalt gestellten Sekt bei.
 "Die wissenschaftliche Bezeichnung Reseda leitet sich vom Lateinischen resedare für ‚stillen‘, ‚lindern‘ ab. Verschiedene Reseda-Arten wurden als Heilmittel oder bei Krankheitsbeschwörungen verwendet. Im Deutschen wird Resede seit dem 18. Jahrhundert verwendet. Der deutsche Trivialname Wau ist von Wouw oder Wouwe, der niederländischen Bezeichnung für die Färber-Wau, abgeleitet."  Quelle: Wikipedia
Heute wird Reseda wieder verwendet und zwar als beeindruckender Farbgeber für Wandlasuren. 


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